Konzeption für das Kinderhaus Kaminke e.V.

 

Kinder, Eltern und Erzieher/innen haben den Anspruch auf eine Konzeption der Kindertageseinrichtung.

 

Zielselbstbewusste, eigenverantwortliche Kinder, die ihre eigene Persönlichkeit entfalten, schöpferische und spontane Aktivitäten entwickeln.

 

Kinder sollen nicht nur das tun was sie wollen, sie sollen das wollen, was sie tun,

dass sie manipulieren, nicht dass sie manipuliert werden.

Das Kind ist Zentrum eigener Initiativen und spontaner Aktivitäten.

Kinder leben in einer Welt ihrer eigenen Interessen und das Werk, dass sie dort verrichten, muss respektiert werden“

(Piaget)

 

In dem Kinderhaus wird den Kindern der Raum für eigenen Handlungs-und Entwicklungsmöglichkeiten geboten. Es ist gewährleistet, dass alle Entwicklungsbereiche Beachtung finden.

 

Grundlagen der pädagogischen Arbeit im Kinderhaus Kaminke ist der Situationsorientierte Ansatz:

Dieser Ansatz geht davon aus, dass Kinder kompetente Persönlichkeiten sind, die sich absichtsvoll und auf vielerlei Art mit den Dingen ihres Lebens auseinandersetzen. Für ihre Fragen und Probleme suchen sie Lösungen. Sie lernen ihr Wissen und Können einzusetzen, um mit der Situation in der sie sich befinden, aktiv handelnd umzugehen und sie zu meistern.

Voraussetzung für den Situationsorientierten Ansatz ist ein tiefes Vertrauen der Erzieher/innen in die Fähigkeit des Kindes, eigene Lebensräume zu gestalten, in die Kompetenz des Kindes.

Das Verhältnis zwischen Erzieher/innen und Kindern ist ein gemeinsam gestalteter Erfahrung-und Kommunikationsprozess. Die Erzieher/innen sind Partner/innen, die die Bedürfnisse und Interessen der Kindern akzeptiert und die Kinder täglich aufs Neue herausfordert.


Die Erzieher/innen gestalten mit den Kindern in spannungsreicher und vielfältiger Art eine Umgebung, welche die Kinder fördert. Sie selbst sind ein Teil dieser Umgebung. Das Lernen der Kinder geschieht in einer Situation, die ihnen ermöglicht, selbstbestimmt und kompetent zu denken und zu handeln.

Kinder brauchen Erzieher/innen, die

 

·         die Kinder beobachten, begreifen, wie es ihnen im Einzelnen und in der Gruppe geht.

 

·         nur dann eingreifen, wenn Kinder subjektiv unglücklich sind (Kinder haben ein Recht auf Trost und-wenn sie sich nicht mehr selbst helfen können-auf Schutz und Unterstützung) Oder wenn sie sich und andere in Gefahr bringen, die sie selbst nicht mehr einschätzen können und die sie ernsthaft gefährdet.

 

·         Hilfe zur Selbsthilfe leisten (den Kindern nichts abnehmen, sich um Hilfe bitten lassen, Hilfe vielleicht anbieten, niemals aufdrängen)

 

·         die (Lebens)-Räume (mit) gestalten

 

·         die kompensatorisch arbeiten. Sich selbst in jeder Situation in Frage stellen (lassen), insbesondere auch von den Kindern als Anwalt der Kinder Ansprüche der Eltern hinterfragen. Die Kinder da abholen wo sie stehen

 

 

·         auf die Intension des kindlichen Verhaltens reagieren, nicht auf die Folgen geschlechtsspezifisches Rollenverhalten in Frage stellen

 

und Eltern die

·         Vertrauen zu ihren Kindern haben und entwickeln

 

·         Ihre Kinder den Erzieher/innen anvertrauen können, ihre Kinder loslassen können.

 

·         Tür und Angelgespräche konstruktiv nutzen, ernsthafte und emotional aufgeladene Kritik nicht in Gegenwart der Kinder dalassen (Forum: Elternabende, Elterngespräch)

 

·         Eigene Vorstellungen hinterfragen (im Kinderhaus ist es anders als zu Haue: Sauberkeit, Ordnung, Grenzen…Warum will ich dieses und jenes von oder für meinem Kind / nicht?)

 

·         Konkurrenzen mit den Erzieher/innen vermeiden, die Aufgabenverteilung berücksichtigen

 

Das Kinderhaus Kaminke

 

Das Kinderhaus Kaminke e.V. gehört zu den Kinderläden der ersten Stunde in Kiel. Es trug früher den Namen Kinderladen Robert-Koch-Str. e.V.

Der Kinderladen wurde 1978  durch Elterninitiative gegründet. Dreizehn Eltern richteten in Eigeninitiative eine  Tagesstätte mit Kindergartencharakter ein, die ihren Vorstellungen des freien, selbst bestimmenden und kooperativen Umgang zwischen Kindern, Eltern und Erzieher/innen gelebt wird.

Rahmenbedingungen

Personal

 

Zwei Erzieher, drei Erzieherinnen und eine FSJ-Kraft sind für die Betreuung, Erziehung und Bildung aller Kinder im Kinderhaus zuständig. Eine Schularbeiten-Hilfe unterstützt die Schulkinder bei den Hausaufgaben.

Eine Köchin sorgt für das leibliche Wohl, eine Putzfirma für die Sauberkeit im Kinderhaus.

 

Räumlichkeiten

 

Die Räumlichkeiten liegen in der Robert-Koch-Str., in einer ehemaligien Einkaufszeile. Für die Elementargruppe und den Hort stehen jeweils ein Gruppenraum zur Verfügung. Es gibt noch mehr Räume

Dem Bewegung-und Aktionsbedürfnis wird im Innen-und Außenbereich Raum gegeben. Die räumliche Gestaltung fordert zur Bewegung auf, zum Beispiel durch Treppen, Höhenunterschiede, Podeste, Schaukeln, Seile, Hängematten und Kletterbäume.

Material freie Räume, die mit weichen Bausteinen gefüllt werden, stehen zur Verfügung. In den oberen Bereichen bestehen Rückzugsmöglichkeiten.

Das Telefon ist für die Kinder zugänglich.

Im Kinderhaus ist es möglich Tiere zu halten. So gab es auch ein Aquarium.

In der Werkstatt werden Dinge produziert, zerlegt und repariert. Hier können die Kinder mit vielfältigem Material arbeiten und experimentieren. Aufgrund Vorschriften zur Unfallverhütung dürfen die Kinder diesen Raum nur unter Aufsicht nutzen.

Die Küche ist für Kinder zugänglich und kann von ihnen, unter Aufsicht, genutzt werden.

In den Räumlichkeiten steht den Kindern folgendes Material zur Verfügung:


·         Gitarren und andere Musikinstrumente zur Förderung der musischen Fähigkeiten

·         Radio, Kassettenrecorder, CD-Player

·         Rollbrett, (mitgebrachte) Fahrräder, Dreiräder, Roller

·         Spiele, Konstruktion-und Baumaterial, Mal-und Bastelmaterial

·         Tücher, Decken, Matratzen, große Schaumstoffbauklötze, Hängematten

·         Kickertsich

·         Material zum Fühlen und Tatsten, Bücher

·         Unkonventionelles Material

·         Computer


Außengelände

Zum Außengelände gehören der eingezäunte, hauseigene Spielplatz und das, durch das Projekt „Naturnahe Stadtbegrünung“ umgestaltete Gelände das Hochhauskomplexes. Dies bedeutet:

Ein großzügiges Gelände um das Kinderhaus herum

Rollerwege ohne Autos

Spiel-und Aktionsmöglichkeiten im direkten Anschluss zum Kleingartengelände

Im Außengelände kann man mit Wasser, Erde und Sand gespielt werden. (Matschen ist erwünscht) Das Gelände ist vielfältig bepflanzt. Es gibt Beerensträucher, Apfelbäume, Rankgewächse und andere Pflanzen. Es gibt Kletterbäume. Im nahegelegenen Knick können Kinder Verstecken spielen und Höhlen bauen.

Bei der Planung und Gestaltung des Kinderhauses, den Räumen und dem Garten, sind Kinder, Erzieher/innen und Eltern gleichermaßen beteiligt.

 

Aufnahme

Folgende Aufnahmekriterien sind wichtig:

Interesse der Eltern an der Elterninitiative, Anmeldezeitpunkt und soziale Aspekte.

Die Eltern melden sich meist telefonisch im Kinderhaus, um ihr Interesse an einem Platz für ihr Kind deutlich zu machen. Hier können erste Fragen geklärt werden.

Die Eltern werden gebeten, sich gemeinsam mit ihrem Kind das Kinderhaus anzusehen. Das Konzept wird erklärt und weitere Fragen werden geklärt. Alle Erzieher/innen sind zuständig.

Den Eltern und den Kindern wird ein Probetag ermöglicht, um zu schauen, ob sie sich im Kinderhaus richtig aufgehoben fühlen.

Für die Zu-oder Absage ist entweder eine Erzieherin der Gruppe oder die Leitung zuständig.

Die Betreuungsverträge werden mit der Leitung abgeschlossen.

 

Im Anschluss an die Aufnahme findet ein Gespräch mit den Eltern über die bisherige Entwicklung des Kindes statt, damit das Kind dort abgeholt werden kann wo es sich momentan befindet.

Um das Kind richtig einschätzen zu können, brauchen die Erzieher/innen die Eltern als Experten ihrer Kinder. Ihre Berichte über ihr Kind bilden eine Grundlage des zukünftigen Handels der Erzieher/innen


Eingewöhnung

In der Eingewöhnung sollen die Eltern ihre Kinder begleiten.

Für das Kind ist der Kinderladen die erste außer familiäre Betreuung. Bei der Gestaltung dieses Überganges ist es für das Kind enorm wichtig, dass es ihn vertrauensvoll erleben kann. Es muss in dieser Phase dem Kind ermöglicht werden, in dem Lebensbereich außerhalb seiner Familie mit dem Rückhalt dieser, neue Beziehung/Bindungen aufzubauen.

Die Zeit, die das Kind ohne Eltern verbringt wird erhöht, bis es den Tag ohne die Eltern erlebt. Die Erzieher/innen haben während dieser Zeit engen Kontakt zu den Eltern.

Nach drei Monaten wird nochmal ein Elterngespräch geführt,  um die Eingewöhnung zu überprüfen..

 

Öffnungszeiten:     

Das Kinderhaus ist eine Ganztagseinrichtung mit einer Öffnungszeit von 7:30-16:00 Uhr.

Während der 2.  Hälfte der Sommerferien (3 Wochen) und zwischen Weihnachten und Neujahr ist das Kinderhaus geschlossen.

Tagesablauf

Ab 7:30 bis 9:00 Uhr werden die Kinder in das Kinderhaus gebracht. Der gemeinsame Tag beginnt dann mit einem Morgenkreis, der bis 9:30 dauert. Danach wir bis 10:00 Uhr gemeinsam gefrühstückt.

Die Zeit bis 12:30 wird für freies Spiel und Angebote genutzt. Es gibt regelmäßige, sich wiederholende und einmalige Angebote. Ab 12:30 gibt es das gemeinsame Mittagessen. Das Essen wird im Kinderhaus zubereitet. Die Nahrungsbedürfnisse der Kinder werden erfüllt, besondere Bedürfnisse ausländischer Kinder  oder kranker Kinder werden berücksichtigt. Die Erzieher essen gemeinsam mit den Kindern.

Bis 15.30 Uhr bleibt viel Zeit für freies Spiel und strukturierte Angebote.

 


Kinder brauchen Langsamkeit und Zeit

Alles braucht seine Zeit: erkennen, begreifen, verstehen…

Kinder sind neu in dieser Welt, sind neugierig.

Sie wollen verstehen: genau betrachten-immer wieder sehen-

Vertraut werden-zuhören-Unterschiede wahrnehmen…

Sie wollen begreifen: anfassen-fühlen-schmecken-riechen…

 

Wirklich verstehen Kinder nur das, was sie auch

erleben.

Erleben ist Gegenwart, gelebte Zeit: atmen-fühlen-hören-

Sehen-riechen-schmecken…

Erleben braucht Zeit, genügend Zeit, sonst verkümmert es.

 

Kinder können sich einer Sache ganz hingeben, können aus wenigen Dingen tausend Spiele erfinden, wollen die gleiche Geschichte wieder und wieder hören, ohne dass ihnen langweilig wird…

…wenn wir ihnen die Zeit dazu nicht durch tausend gute gemeinte „Anregungen“ stehlen

…wenn wir sie nicht mit einer ständigen Animation zum Konsumieren zwingen

…wenn wir ihre Sinne durch zu viele Reize betäuben


Kinder können sich konzentrieren, können sich entfalten…

…wenn wir ihnen Zeit zum eigenen Erfahren lassen

…wenn wir sie nicht zu früh mit unseren Erklärungen eigenen Erkennen stören

 

Kinder lernen viel und intensiv…

…nicht durch die Fülle von Spielangeboten, 

sondern durch die Fülle ihrer eigenen Erfahrungen, 

die sie dort machen, wo sie sich einer Sache hingeben können.

Drei Leitgedanken als Grundlage für die Zusammenarbeit im Team, mit den Eltern und den Kindern

 

 

 

Drei Leitgedanken als Grundlage für die Zusammenarbeit im Team, mit den Eltern und den Kindern


Das persönliche Konzept des Kindes respektieren

 

Jedes Kind entwickelt mit dem ersten Tag seines Lebens sein persönliches Konzept. Es verarbeitet dabei ob und wie seine grundlegenden Bedürfnisse nach Nähe, Nahrung und Geborgenheit gestillt werden. Die Art, wie dies geschieht, beeinflusst die intellektuelle, gefühlsmäßige, motorische, soziale und sprachliche Entwicklung.

Die Erzieher/innen respektieren das persönliche Konzept des Kindes. Sie erkennen und unterstützen die spontane Entwicklungsaktivität des Kindes. Sie werden jedem einzelnen Kind in seiner Besonderheit gerecht. Die Individualerziehung steht im Mittelpunkt des pädagogischen Handelns. Dazu sind intensive Beobachtung und Dokumentation notwendig.

 

Beratungsgespräche und Austausch im Team führen die unterschiedlichen Wahrnehmungen und Beobachtungen zu einem Bild zusammen. Die Frage lautet: „Wie sollen wir arbeiten, um gerade diese Kompetenz bei diesem Kind hier und jetzt zu entwickeln?“ Die Frage lautet nicht: „wie können wir das Kind ändern?“

 

 

 

Das persönliche Konzept der Erzieherin berücksichtigen

 

Auch die Erzieher/innen haben, wie die Kinder, für die sie verantwortlich sind, ihre persönlichen Konzepte entwickelt.

Für eine gute pädagogische Arbeit ist es unerlässlich, dass die Erzieher/innen sich ihrer Lebenskonzepte bewusst sind, und diese bei der Reflektion ihrer Arbeit einbeziehen. Das Handlungskonzept jeder einzelnen Bezugsperson ist eng mit ihrer Lebensgeschichte verbunden. Selbstgestaltung ist erst in dem Bewusstsein der eigenen Lebensgeschichte möglich. Nur eine Person, die die Möglichkeit der Selbstgestaltung hat, kann auch dem Kind Selbstgestaltung ermöglichen. Bildungsprozesse von Kindern stützen sich auf emotionale Beziehungen und Bindungen an einfühlsame Bezugspersonen.


Das persönliche Konzept der Eltern berücksichtigen

 

Eltern folgen, wie alle Erwachsene, ihrem persönlichen Konzept. Dies ist in der Lebensgeschichte der Eltern verankert, die von der Realität ihrer Familie geprägt ist. Die Erziehung in der Familie ist eine andere als die Erziehung im Kinderladen. Dinge, die im Kinderladen möglich sind, müssen sich nicht unbedingt auch im häuslichen Bereich verwirklichen lassen. Dies ist den Erzieher/innen klar.

Die Eltern werden als „Experten“ ihrer Kinder respektiert. Dies beinhaltet, dass die Wahrnehmung der Eltern bezüglich ihrer Kinder ernst genommen wird.

 

Der Kinderladen bietet den Kindern andere und damit zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten. Außerdem hat der Kinderladen einen Auftrag: den der Betreuung, Erziehung und Bildung.

Die Berücksichtigung des persönlichen Konzeptes der Eltern beinhaltet auch, sollte dieses dem Wohle des Kindes zuwider laufen, dass die Erzieher/innen die Eltern in Gesprächen darauf hinweisen und ihnen andere Handlungsmöglichkeiten anbieten.

 

Elternarbeit

 

 

a.                  Eltern und Erzieher/innen sollten in der erzieherischen Arbeit kooperieren

b.                  Das gegenseitige Verstehen von Eltern und Erzieher/innen ist die Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit

c.                  Die Erzieher/innen zeigen die nötige Transparenz

 

 

  1. In den Familien werden unterschiedliche Erziehungsstile praktiziert. Diese wiederum unterscheiden sich von der Erziehung, die im Kinderladen gelebt wird. Die Unterschiedlichkeit kann Kinder in unlösbare Konflikte stürzen. Im Interesse der Kinder müssen die Unterschiedlichkeiten aufeinander abgestimmt werden. Deshalb ist ein ständiger Austausch der Eltern und Erzieher/innen unabdingbar.

 

  1. Eltern und Erzieher/innen dürfen nicht gegeneinander arbeiten. Sie sollten eine emotionale Ausgewogenheit anstreben.

Streitigkeiten und diffuse Gefühle der Ablehnung auf der Ebene der Erwachsenen können einerseits unbewusst auf die Kinder übertragen werden, andererseits bei dem Kind das Gefühl auslösen, sich entscheiden zu müssen. Damit wäre die emotionale Sicherheit des Kindes, die Grundlage für eine zielgerichtete pädagogische Arbeit, verloren.

 

 

c.    Sobald die Eltern als „Außenstehende“ nicht genügend über die Arbeit im Kinderladen wissen - die Tagesabläufe, Projekte, wie es ihrem Kind geht - besteht die Gefahr, dass Vorurteile entstehen. 

Die Erzieher/innen machen ihre Arbeit im Kinderladen transparent. Sie informieren die Eltern in Einzelgesprächen, über Tür- und Angelgespräche und auf Elternabenden. Sie sind für die Fragen und Anregungen der Eltern offen.

 

 

 

Elternabende – finden 4 x im Jahr statt, Themen: Aktualitäten, pädagogische Themen, Berichte aus der Gruppe

 

Elterngespräche – Einzelgespräche im Kinderladen oder im Elternhaus

 

Feste mit Eltern und Kindern – z.B. eine Theatergruppe der Eltern studiert ein Stück ein, welches dann

   aufgeführt wird

 

 

 

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

 

 

Eine Zusammenarbeit mit anderen Institutionen uns Fachleuten ist für die Erzieher/innen selbstverständlich. Zur Zeit bestehen Kontakte zu Grundschulen, dem Amt für Schule, Kinder- und Jugendeinrichtungen, dem Amt für Familie und Soziales, Fachpraxen für Logopädie, ...

Außerdem werden andere öffentliche Einrichtungen genutzt und besucht:

  • die Feuerwehr
  • die Bücherei
  • die Polizei
  • Kinderschutzbund

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RECHTLICHES


Die Umsetzung des §72 und §8a SGB VIII sowie § 9 des Kinderschutzgesetzes ist gewährleistet. Ein standardisiertes Handlungsverfahren sowie Dokumentationsbögen zur Erkennung gewichtiger Anhaltspunkte und zur Dokumentation der einzelnen Handlungsschritte liegt in der Einrichtung vor.

 

·         Die Akten, Karteikarten, Entwicklungsberichte uvm. unserer Kinder in unserem Kinderhaus, werden in einem verschlossenen Schrank aufbewahrt. Damit ist sichergestellt, dass Unbefugte nicht an Daten gelangen!

·         Ebenso sind Daten, die am PC gespeichert werden, sicher und werden nicht auf externen Speichermedien aus unserem Haus gebracht.

·         Elterngespräche oder -Telefonate finden bei uns im separaten Raum oder im Büro statt.

 

·         In regelmäßigen Abständen besucht ein Erzieher aus unserem Team eine Fortbildung zum Thema „Schweigepflicht und Datenschutz“. Er berichtet seinen Kollegen anschließend von den Fortbildungsinhalten und überprüft kritisch, ob die Regelungen bei uns eingehalten werden.

·         Sämtliche Bewertungen, Dokumentationen und Prognosen über jedes einzelne Kind und seine Familie werden in unserem Kinderhaus geschützt.

·         Daten werden nur erhoben, wenn sie erforderlich sind:

 

Nach § 63 SGB VIII dürfen Daten im Kinderhaus  grundsätzlich nur dann erhoben werden, wenn sie für die Erfüllung der Erziehungsaufgaben im Kinderhaus erforderlich sind.